Ziele
Das Kind soll selbstbewusst werden
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Das Kind soll auf sein späteres Leben vorbereitet werden und hierzu in seinem Selbstbewusstsein gestärkt werden.
Es soll Vertrauen in sich und seine Fähigkeiten entwickeln und selbstsicher mit „beiden Beinen im Leben stehen“.
Hierzu hat das Kind die Möglichkeit sich in dem gegebenen Rahmen zu entfalten, eigene Entscheidungen zu treffen
und sich selbst zu verwirklichen. Dazu gehört auch die eigene Meinung zu äußern bzw. zu vertreten, sich mit Kritik auseinanderzusetzen und auch einmal „Nein“ zu sagen.
Dies kann das Kind durch Kinderkonferenzen, gleichberechtigten Umgang mit Kindern und Erwachsenen,
selbstständiges Bewegen in der gesamten Kindertagesstätte, bei der aktiven Mitgestaltung im Alltag und bei
Projekten erlernen.
Das Kind soll beziehungsfähig werden
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Das Kind soll die Fähigkeit erlernen auf andere zuzugehen, Freundschaften zu knüpfen und diese auch zu pflegen.
Durch die Kontaktaufnahme mit anderen lernen Kinder Rücksichtnahme, Warten, Toleranz und Zusammenarbeit.
Das Ziel der Beziehungsfähigkeit begleitet uns den ganzen Tag, so lernen die Kinder im Umgang mit anderen ihre
Gefühle auszudrücken, sowie mit Konfliktsituationen umzugehen. Sie erfahren sowohl ihre eigenen Grenzen als
auch die der anderen und lernen sie zu respektieren.
Die Kinder haben die Möglichkeit, mit allen Gruppen Kontakt aufzunehmen.
Wichtiger Treffpunkt hierfür sind z.B. gruppenübergreifende Angebote wie
Brotzeitoase, Werkraum, Garten, Bewegungsbaustelle und auch das Freispiel.
In Kinderkonferenzen und Arbeitskreisen können die Kinder Verantwortung
übernehmen, Kritik anbringen und eigene Wünsche äußern.
Das Kind soll lernen, kommunikationsfähig zu sein
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Die Kinder sollen die Fähigkeiten erwerben, auf bestimmte Situationen sprachlich angemessen zu reagieren.
Sie sollen sich behaupten können, sollen lernen, Gefühle zu vermitteln und diskussionsfähig werden.
Jedem Kind wird durch Kinderkonferenzen, Projekte und Arbeitskreise ermöglicht, die eigene Meinung zu äußern,
sich an Planungen zu beteiligen und selbstständig Probleme zu bewältigen. Kinder mit Migrationshintergrund haben
hier die Möglichkeit, die deutsche Sprache spielerisch zu erlernen. Durch tägliche Gespräche werden Spannungen
behoben, das eigene Wissen erweitert, Sprechfreudigkeit gefördert, Sprachfehler unbemerkt abgebaut, der
Wortschatz erweitert, das Sprechen in ganzen Sätzen gefördert, Entscheidungen getroffen sowie
zwischenmenschliche Beziehungen aufgebaut.
Das Kind soll lernen, mit sich und anderen umzugehen
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Das Kind soll lernen, sowohl mit den eigenen Gefühlen, als auch mit den Gefühlen anderer umzugehen.
Es soll das für sich richtige Maß an Zuwendung und körperliche Nähe finden.
Durch den täglichen Umgang miteinander lernen die Kinder, Grenzen zu setzen, diese mitzuteilen und
auch die Grenzen anderer zu respektieren.
Das Kind wird angenommen
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In unserer Kindertagesstätte wird das Kind mit all seinen Stärken und Schwächen angenommen und eine
Atmosphäre geschaffen, in der das Kind eine kontinuierliche Sicherheit erfährt und sich geborgen fühlt.
Hierdurch entsteht ein Vertrauensverhältnis, das eine Grundvoraussetzung für das Erlernen wichtiger
Fähigkeiten und Fertigkeiten ist. Außerdem bekommt das Kind eine positive Lebenseinstellung sich selbst
und anderen gegenüber.
Das Kind wird unterstützt, seine eigenen Bedürfnisse wahrzunehmen, auf diese zu hören und auch so weit
wie möglich umzusetzen: d.h. das Kind kann z.B. wählen, ob es sich in einer Gruppe von mehreren Kindern
entfaltet, oder ob es sich lieber in ruhigere Räumlichkeiten, wie versteckte Nischen, Kuschelzimmer,... zurückziehen
möchte. Wichtig hierbei ist, dass das Kind sich in seiner eigenen Individualität angenommen und akzeptiert fühlt.
Das Kind darf seine Kreativität ausleben
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Das Kind wird in seiner Kreativität gefördert, um Ideen zu entwickeln, die Phantasie anzuregen und flexibel
zu werden.
Den Kindern werden unterschiedlichste Möglichkeiten geboten, ihren Interessen nachzugehen.
Es kann mit verschiedenen Materialien malen und basteln, frei experimentieren, mit Konstruktionsmaterial arbeiten,
sich handwerklich betätigen. Wir geben den Kindern den nötigen Raum und die Zeit, sich mit allen Sinnen ihrer
Beschäftigung zu widmen um eine ästhetische, kreative und ganzheitliche Förderung zu gewährleisten.
Das Kind darf seinen Bewegungsdrang ausleben
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Die Kinder sollen ihren Bewegungsdrang ausleben. Aufgrund des verstärkten Medienkonsums und den häufigen
sitzenden Tätigkeiten ist es wichtig einen Ausgleich zu schaffen. Ausreichende Bewegung fördert die Kinder in
vielen Bereichen, die wichtig für ihre individuelle Entwicklung sind: Motorik, Körperwahrnehmung und
Raum-Lage-Wahrnehmung, logische Zusammenhänge erkennen und an eigene Grenzen stoßen.
Eine große Rolle bei den Bewegungsangeboten spielt natürlich auch der Spaß. Durch die offene Gestaltung
soll die Freude an diesem Bereich gefördert werden und erhalten bleiben.
Möglichkeiten zur Bewegung sind in der Bewegungsbaustelle, im Garten, in den Fluren, bei Ausflügen und bei
Kreisspielen gegeben.
Das Kind darf sich zurückziehen
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Im Gegensatz zum Bewegungsdrang steht das Bedürfnis nach Ruhe.
Deshalb ist es wichtig, den Kindern genügend Rückzugsmöglichkeiten zu bieten, um sich zu entspannen,
allein zu sein und sich auch einmal unbeobachtet zu fühlen. Dazu kann unter anderem der Nebenraum in den
Gruppen oder der Ruheraum dienen. Dort können die Kinder auch Musikkassetten hören, allein sein und sich
mit Freunden treffen.
Auch im Garten sind durch Nischen genügend Ruheräume geschaffen.
Außerdem haben die Kinder die Möglichkeit, ihre eigenen Bedürfnisse und Gefühle zum Ausdruck zu bringen
und erleben, dass diese auch akzeptiert und ernst genommen werden.
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Um die Gesamtentwicklung der Kinder zu fördern, richten wir uns nach den
Vorgaben des Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplans für Kinder in
Tageseinrichtungen bis zur Einschulung (kurz BEP).
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